Jan Göritz // Heilpraktiker für Psychotherapie

Jan Göritz

Sokrates‘ drei Siebe

Es ist überliefert, dass einmal einer von Sokrates‘ Bekannten zu ihm gelaufen kam und sofort begann zu erzählen: „Sokrates, hast Du schon gehört, dass ein Freund von Dir…“ „Stop!“ Antwortete Sokrates „hast Du das, was Du mir erzählen möchtest, durch drei Siebe gesiebt?“

Warum es uns schlecht geht

Ich begegne in meiner Praxis ganz unterschiedlichen Menschen mit ganz unterschiedlichen Problemen. Der eine ist unzufrieden mit seiner beruflichen Situation, der nächste hat das Gefühl, nur noch neben seinem Partner her zu leben und ein dritter merkt, dass er unzufrieden und gereizt ist, kann aber gar nicht genau ausmachen, woran das liegt.
Bei näherer Betrachtung wird sehr häufig klar, dass wir uns durch unsere Sozialisation, durch unsere Eltern, Lehrer aber auch durch unsere Freunde und nicht zuletzt durch selbstentwickelte Ideen, wie wir sein sollten, von uns selbst entfernt haben. Und – so vermute ich – je stärker wir uns von uns selbst entfernt haben, desto schlechter geht es uns.

Die eigenen Schätze finden

Leben bedeutet, dass es auf und ab geht – mal mehr, mal weniger. Die Dinge, die gut laufen, die schönen Momente sind einfach ins Leben zu integrieren. Aber was ist mit den Momenten, die man am liebsten streichen würde? Auch die sind Teil unseres Lebens, ob wir wollen oder nicht. Nur ist es diesbezüglich mit unserer Akzeptanz meistens nicht weit her. Jedoch bergen diese Momente oder Phasen einen Schatz in sich, den es zu heben gilt:

Hadern lässt uns stehenbleiben

Nicht alles, was wir in unserem Leben erleben, bietet Anlass zur Freude. Manches ist sogar so schlimm, dass es uns richtig aus der Bahn werfen kann. Und alles Erlebte braucht seine Zeit, um von uns verarbeitet zu werden. Wie lange diese Verarbeitungsphase andauert kann nicht vorhergesagt werden. Das hängt von der Schwere des Erlebten und von der Konstitution des einzelnen Menschen ab.
Es wird aber immer einen Punkt geben, an dem Sie feststellen, dass „irgendetwas anders“ ist,- so wird es mir häufig beschrieben. Die Menschen fühlen sich leichter, ruhiger und entspannter.

Nun kann man denken, damit sei alles erledigt. Im Prinzip schon, manchmal jedoch halten wir uns künstlich in der Phase der Verarbeitung:

Leuchtturm // © Foto: Jan Göritz - Heilpraktiker für Psychotherapie, Hamburg
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