Jan Göritz // Heilpraktiker für Psychotherapie

„Randaleschüler“ mit IQ 139 – hochbegabt und nun?

SPIEGEL online berichtet über einen „hochbegabten Randaleschüler“, dessen Hochbegabung lange Zeit unentdeckt blieb. Zum Artikel geht es hier: Klick.

Aus meiner Praxis weiß ich, dass einige Hochbegabte den „Makel“ des Anders-Seins mit sich herumtragen.
Auch einer nicht nicht in die Norm passende Art zu denken oder Fragen zu stellen wird häufig mit Unverständnis bis hin zu Ablehnung begegnet, was zur Folge haben kann, dass sich ein entsprechendes Frustpotential aufbaut. Das ist in diesem Fall um so schlimmer, da der bzw. die Betroffene sich ja
nicht dazu entschieden hat, hochbegabt zu sein, die Ablehnung wird also als Ablehnung gegen die eigene Person empfunden. Man fühlt sich im wahrsten Sinne des Wortes „falsch“.

Diese paar Zeilen sind weder wissenschaftlich belegt, noch sollen sie ein Freibrief für „hochbegabte Randaleschüler“ sein. Sie spiegeln einfach meine Beobachtungen wider. Und die Erkenntnis, dass Hochbegabte mindestens in einem Punkt völlig normal sind: sie möchten einfach ernst und angenommen werden.

Eltern hochbegabter Kinder kann ich das Buch „Hilfe – ich bin hochbegabt“ von Mathias Wais empfehlen, das in Zusammenarbeit mit hochbegabten Kindern entstanden ist.

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