Jan Göritz // Heilpraktiker für Psychotherapie

Entwicklung

Veränderung von Glaubenssätzen (Teil 2 – Praxis)

Nachdem Sie Teil 1 gelesen und sich mit Ihren eigenen negativen Glaubenssätzen (zur Inspiration habe ich hier eine Liste mit 100 negativen Glaubenssätzen für Sie zusammengestellt) auseinandergesetzt haben, geht es in diesem Artikel darum, diese Sätze zu verändern. Genauer gesagt: Wir werden neue Sätze finden, die an die Stelle der alten Sätze treten können und werden die veralteten Glaubenssätze im Archiv ablegen.

Wie verändert man negative Glaubenssätze?

Zur Übersicht habe ich einen Veränderung-Fahrplan erstellt:

Veränderung von Glaubenssätzen (Teil 1 – Theorie)

Glaubenssätze kamen bisher schon in den Artikeln Entscheidungen, Ja – Nein – Vielleicht und Wer oder wie sind Sie eigentlich? vor, ohne dass ich bisher genauer auf Glaubenssätze – und besonders auf die positive Veränderung von negativen Glaubenssätzen eingegangen bin.
Dieser Artikel beschäftigt sich damit, was Glaubenssätze eigentlich sind, wie sie wirken und wie Sie negative und hemmende Glaubenssätze in positive und antriebsstarke verwandeln können. Das beschreibe ich im 2. Teil anhand eines Beispiels aus meiner Praxis, das ich freundlicherweise verwenden darf.

Was sind eigentlich Glaubenssätze?

Glaubenssätze definieren in gewisser Weise, wie wir die Welt sehen. Sie bilden sich meist in unserer Kindheit aufgrund unserer Beobachtungen der Welt um uns herum:

Motivation – was treibt uns an?

Die Intensität und die Richtung einer Verhaltensänderung sind abhängig von unserer Motivation.

Was treibt uns an, Dinge zu tun? Und was hindert uns daran?
Die einen wollen und können nicht, und die anderen wissen noch nicht, was sie wollen, sind aber voller Antrieb. Diese beiden Extreme tauchen sehr häufig in meinen Sitzungen auf. Die Frage nach dem Antrieb, der Motivation scheint für viele Menschen eine zentrale zu sein.
Einiges möchten wir tun und einiges müssen wir tun. Wobei dieses „müssen“ eigentlich auch ein „wollen“ ist – allerdings ein negiertes, ein „vermeiden wollen“: „Ich muss zur Arbeit gehen, denn ich will vermeiden, dass ich meine Miete nicht bezahlen kann.“

In jedem „müssen“ steckt auch ein „wollen“

Folgende Motive bestimmen in erster Linie unser Handeln :

Wann Erfolg glücklich macht – und wann nicht

Dieter Lange hält den sehenswerten 20-minütigen Vortrag „Wann Erfolg glücklich macht – und wann nicht.“
Dass es ein Irrglaube ist, dass Erfolg zwangsläufig glücklich macht, beweisen etliche prominente Beispiele.

Schnelle Lösungen

Wenn in unserem Leben Probleme, meistens subjektiv unangenehme Gefühle, die mit bestimmten Situationen verknüpft sind, auftauchen haben wir Menschen das Bestreben, diese zu lösen, also dafür zu sorgen, dass das unangenehme Gefühl uns nicht weiter zu schaffen macht.
Am liebsten natürlich möglichst schnell und möglichst einfach.

Leuchtturm // © Foto: Jan Göritz - Heilpraktiker für Psychotherapie, Hamburg
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