Jan Göritz // Heilpraktiker für Psychotherapie

Identität

Selbst-Ansprüche

Mit meinen Klienten spreche ich unter anderem immer wieder mal über die Dinge, die Tätigkeiten, die Hobbys, die sie ausmachen, die ihr Lebenselixier sind.

Ein Klient erzählte mir neulich, dass das einzige, was er noch für sich macht ist, manchmal abends und bis spät in die Nacht Musik zu hören oder sich Konzertmitschnitte anzuschauen.

Und er schob hinterher: „Egal, was kommt: DAS nimmt mir keiner!“

Man kann tun, was man will, die Leute reden doch.

Ein Klient erzählte mir von seiner Partnerin, die ihn mit ihrem Gemecker fast wahnsinnig machte. Als prägnantes Beispiel nannte er gemeinsame Autofahrten. Und speziell eine Strecke, bei der sie sich regelmäßig darüber aufregte, dass sich der Querverkehr nicht an „rechts vor links“ hielt,- bis mein Klient sie auf das Vorfahrt-achten-Schild aufmerksam machte. Von da an meckerte sie nun über jeden, der auf „rechts vor links“ achtete…

Ich habe keine Zeit. Ich habe kein Geld.

„Ich habe keine Zeit“ und „ich habe kein Geld“ sind weit verbreitete Ideen. Gleichzeitig sind sie eine hervorragende Möglichkeit, sich selbst zu boykottieren.
Warum? Nach meiner Beobachtung finden beide Sätze gerne Anwendung, wenn es um die Erfüllung eigener Wünsche geht.

Wer oder wie sind Sie eigentlich?

Mancher wird jetzt vielleicht denken „was ist denn das für eine Frage?“
Ich stelle sie aus dem Grund, weil ich immer wieder mit Menschen zusammen arbeite, die sagen „ich bin ja auch zickig“, „ich bin ja auch anstrengend“ oder andere ähnliche Sätze.
Meist höre ich mir das ein paarmal an bis ich frage „Frau/Herr xy, Sie sagen immer wieder, dass Sie anstrengend (z.B.) seien. Ich konnte das beim besten Willen noch nicht feststellen. Wie kommen Sie denn darauf?“

Leuchtturm // © Foto: Jan Göritz - Heilpraktiker für Psychotherapie, Hamburg
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