Jan Göritz // Heilpraktiker für Psychotherapie

Hochbegabung und Hochsensibilität

Hochbegabung

Von Hochbegabung spricht man bei einem IQ von 130 oder mehr, ab einem IQ von 145 sogar von Höchstbegabung. Hochbegabt bzw. höchstbegabt sind ungefähr zwei Prozent der Bevölkerung.

„Oh toll“ mag man denken „damit sind Karriere und ein erfülltes Leben ja vorprogrammiert.“.
Mitnichten. Abgesehen von den sogenannten Underachievern oder Minderleistern, die in Sachen Karriere hinter ihren intellektuellen Möglichkeiten bleiben, hat die Medaille „Hochbegabung“ auch noch andere Schattenseiten:

– viele Hochbegabte haben ihre Ressource „Denken“ so gut entwickelt, dass sie kaum mehr in der Lage sind, Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“, also auf emotionaler oder intuitiver Basis zu treffen. In der Folge kommt es häufig zu einer Entscheidungsunfähigkeit durch Gedankenkreisen bzw. Grübeln.

– Hochbegabte fühlen sich häufig anders, ausgegrenzt und unverstanden.

Das sind die beiden Hauptgründe, die hochbegabte Menschen dazu veranlassen, sich an mich zu wenden.
Gemeinsam entwickeln wir im Einzelsetting eine individuelle Strategie, um Gedankenkreisen einzudämmen, vernachlässigte Persönlichkeitsanteile wie die Intuition wieder stärker im System zu integrieren und sich selbst als Gesamtheit zu sehen und wertzuschätzen.


Hochsensibilität 

Hochsensibiltät beschreibt das Phänomen, dass das Körpereigene Filtersystem wesentlich durchlässiger ist, als beim Gros der Menschen. Hier geht man derzeit von einer Quote von 15-20% aus.

Daraus resultiert eine stärkere und bewusstere Reizaufnahme.
Hierzu ein kurzes Beispiel: Während die meisten Menschen ihre Umwelt relativ gut ausblenden können, wenn Sie sich im Gespräch befinden, mag es sein, dass ein hochsensibler Mensch (HSP – Highly Sensitive 
Person) Schwierigkeiten hat, dem Gespräch zu folgen, weil er beispielsweise den Fernseher aus der Wohnung nebenan hört oder auf einer Feier auch noch die Gespräche mitbekommt, die um ihn herum stattfinden.

Ganz schön anstrengend?

Ja, und damit komme ich zu einem häufigen Anliegen: Betroffene fühlen sich nicht oder nur eingeschränkt leistungsfähig, was sich zu einer Selbstwertproblematik steigern kann.
Auch hier kann es dazu führen, dass Hochsensible sich ausgegrenzt und unverstanden fühlen.

Beim Thema Hochsensibilität geht es bei mir in der Praxis meistens im ersten Schritt darum, sich selbst mit seiner „Sonderausstattung“ wahr- und ernst zu nehmen. Parallel dazu entwickeln wir zusammen Strategien, die es Ihnen ermöglichen, sich besser abzugrenzen – „nein“ sagen ohne schlechtes Gewissen. Wie beim Thema Hochbegabung geht es auch hier häufig darum, zu lernen sich selbst anzunehmen und wertzuschätzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leuchtturm // © Foto: Jan Göritz - Heilpraktiker für Psychotherapie, Hamburg
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