Ehre und Gehorsam

Ehre und Gehorsam

Zu Beginn des Buches „Wider den Gehorsam(Werbelink zu Amazon) von Arno Gruen findet sich das folgende Gedicht von Theodor Fontane:

Es kann die Ehre dieser Welt
Dir keine Ehre geben,
Was dich in Wahrheit hebt und hält,
Muss in dir selber leben.

Wenn’s deinem Innersten gebricht
An echten Stolzes Stütze,
Ob dann die Welt dir Beifall spricht,
Ist all dir wenig nütze.

Das flücht’ge Lob, des Tages Ruhm
Magst du dem Eitlen gönnen;
Das aber sei dein Heiligtum:
Vor dir bestehen können.
(Theodor Fontane)

Seien Sie kein Esel – kratzen Sie sich selbst

Seien Sie kein Esel – kratzen Sie sich selbst

Abhängigkeit von anderen

Meine Frau und ich haben vor einiger Zeit eine Eselwanderung gemacht. In dem Zusammenhang hatte uns der Inhaber der Eselei erzählt, dass Esel sich nicht überall selbst kratzen können. Wenn es sie jetzt aber mal an einer für sie unerreichbaren Stelle juckt, dann gehen sie zu einem anderen Esel und knabbern diesen so lange an der Stelle, bis er versteht, dass der andere dort geknabbert werden möchte und ihn erlöst.

Auch wir Menschen agieren manchmal ähnlich.

Souveränität

Souveränität

Es gibt immer mehrere Arten von Motivation, um etwas zu tun. Grundsätzlich gibt es

  • intrinsische und
  • extrinsische

Motivation.

Während man im Falle der intrinsischen Motivation die Dinge aus sich heraus tut, hat die extrinsische Motivation direkt oder indirekt etwas mit dem Umfeld zu tun:

  • es gibt eine Prämie
  • man kann befördert werden
  • man möchte durch Käufe Anerkennung erhalten und das eigene Selbstwertgefühl steigern.
  • man möchte jemanden durch Besitz oder Verhalten beeindrucken

Besonders die letzten beiden Fälle empfinde ich aus therapeutischer Sicht als problematisch.

Wenn Trauer und Schmerz zurückgehalten werden

Wenn Trauer und Schmerz zurückgehalten werden

Umgang mit Schmerz

Wir alle machen schmerzhafte Erfahrungen. Wie stark deren Einfluss auf unser Leben ist, hängt in hohem Maße davon ab, wie wir gelernt haben, mit Gefühlen wie Trauer, Enttäuschung und Schmerz umzugehen.
In machen Familien ist es in Ordnung, Gefühle zu haben und zu zeigen, in anderen Familien scheint es eher so zu sein, dass die Eltern selbst keinen guten Umgang mit ihren Gefühlen gefunden haben und somit durch die Emotionalität des Nachwuchses überfordert sind.

Entsprechend reagieren sie in solchen Momenten auf ihr Kind so, wie sie sich auch selbst behandeln:

Sei das Beste, was Du bist

Sei das Beste, was Du bist

Beobachtung und Interpretation

Heutzutage ist es sehr leicht, andere Menschen und deren Leben zu beobachten. Zumindest, was den Teil betrifft, der zum Beispiel über Facebook und Instagram mitgeteilt wird.
Doch ziehen wir aus dem, was wir da sehen, die richtigen Rückschlüsse? Ich habe nicht den Eindruck. Häufig sieht es doch eher so aus:

  • Klaus winkt fröhlich aus seinem neuen Porsche: Porsche macht glücklich
  • fröhliche und entspannte Familie: wenn ich das Gefühl habe, mir wächst alles über den Kopf, dann mache ich etwas falsch.
  • Claudia ist jetzt Geschäftsführerin: die Entscheidung, Künstlerin zu werden, war falsch.

Doch könnte es sich nicht in Wahrheit so verhalten: