Ehre und Gehorsam

Ehre und Gehorsam

Zu Beginn des Buches „Wider den Gehorsam(Werbelink zu Amazon) von Arno Gruen findet sich das folgende Gedicht von Theodor Fontane:

Es kann die Ehre dieser Welt
Dir keine Ehre geben,
Was dich in Wahrheit hebt und hält,
Muss in dir selber leben.

Wenn’s deinem Innersten gebricht
An echten Stolzes Stütze,
Ob dann die Welt dir Beifall spricht,
Ist all dir wenig nütze.

Das flücht’ge Lob, des Tages Ruhm
Magst du dem Eitlen gönnen;
Das aber sei dein Heiligtum:
Vor dir bestehen können.
(Theodor Fontane)

Sei das Beste, was Du bist

Sei das Beste, was Du bist

Beobachtung und Interpretation

Heutzutage ist es sehr leicht, andere Menschen und deren Leben zu beobachten. Zumindest, was den Teil betrifft, der zum Beispiel über Facebook und Instagram mitgeteilt wird.
Doch ziehen wir aus dem, was wir da sehen, die richtigen Rückschlüsse? Ich habe nicht den Eindruck. Häufig sieht es doch eher so aus:

  • Klaus winkt fröhlich aus seinem neuen Porsche: Porsche macht glücklich
  • fröhliche und entspannte Familie: wenn ich das Gefühl habe, mir wächst alles über den Kopf, dann mache ich etwas falsch.
  • Claudia ist jetzt Geschäftsführerin: die Entscheidung, Künstlerin zu werden, war falsch.

Doch könnte es sich nicht in Wahrheit so verhalten:

Outgesourcte Wut

Outgesourcte Wut

Jeder von uns hat alle Gefühle in sich. Ausgeglichenheit und Liebe genauso wie Wut und Hass. Der Unterschied liegt einzig darin, dass wir den verschiedenen Gefühlen in uns unterschiedlich viel Raum geben.

Wie es im Film „Die Wutprobe“ heißt: „Es gibt zwei Arten von aggressiven Menschen: explodierende und implodierende. Ersteres sind die Personen, die den Kassierer anbrüllen, weil er ihnen keine zweite Tüte geben will. Zu letzteren gehört der Kassierer, der die Ruhe bewahrt, Tag für Tag… und unversehens alle in dem Laden abknallt.“

Lucky und Schröder

Lucky und Schröder

Unsere Hunde Lucky und Schröder begleiten mich mindestens jeden Dienstag in die Praxis. Manchmal bereichern sie die Sitzungen einfach durch ihre ruhige und ausgeglichene Ausstrahlung, manchmal werden sie aber auch Teil des therapeutischen Prozesses:

  • nur durch die eigene Präsenz und Ausstrahlung müssen die beiden davon abgehalten werden, auf dem Boden liegende Leckerlis zu fressen. Häufig sind meine Klienten positiv überrascht davon, wieviel mehr Präsenz sie haben, als sie bisher dachten.
  • Meine Klienten sollen Lucky und Schröder dazu bewegen, zurück ins Bett zu gehen. Dafür ist Klarheit in Wort und Tat nötig.